3M Opticlude orthoptische Augenpflaster
Für ein stärkeres Auge und einen glücklichen Patienten
Das Abdecken des stärkeren Auges, um das schwächere zu trainieren, ist nur ein Aspekt der Behandlung; in einigen Fällen, als Teil der Strabismus- oder Amblyopie-Therapie, muss jedes Auge abwechselnd abgedeckt werden, um die Koordination und das Sehvermögen zu verbessern. Für den Komfort des Kindes sollte das gewählte Augenpflaster keine Reizungen oder Schmerzen verursachen, besonders wenn es entfernt wird. Außerdem muss dem Kind gefallen, wie es aussieht, wenn es es vor Freunden und Schulkameraden trägt. 3M™ Opticlude™ ist die hautfreundliche Wahl, die Kinder lieben werden.
3M Opticlude Silicone Okklusionspflaster
Eine kinderfreundliche Lösung
Das Aufkleben eines Okklusionspflasters bei Kindern ist einfacher als das Entfernen. Die Erfahrung beim Abnehmen ist entscheidend für die weitere Akzeptanz der Therapie und bestimmt somit den Therapieerfolg. Gehen Sie kein Risiko ein und verwenden Sie Opticlude Silicone für eine sanfte Entfernung.
- Bunte Designs und verschiedene Größen für Kinder unterschiedlichen Alters
- Latexfrei
- Minimiert Hautirritationen bei der Entfernung
- Weniger Stress für das Kind, fördert die Akzeptanz und geringerer Bedarf an zusätzlicher Motivation
Warum 3M Opticlude Silicone Augenpflaster wählen?
Silikonklebstoff lässt sich sanft entfernen
- Das Entfernen erfolgt durch die Dehnung des Silikonklebstoffes und löst sich dadurch sanft von der Haut
- Dies minimiert Hautirritationen und Hautschäden bei der Entfernung
Richtige Anwendung für maximalen Therapieerfolg
Einfach anzuwenden:
- Um eine optimale Haftung zu gewährleisten sollte die Haut um das Auge sauber, trocken und fettfrei sein.
- Entfernen Sie die Schutzfolie vom Augenpflaster.
- Um die Bildung von Falten zu vermeiden, sollte das Augenpflaster bei leicht geschlossenen Augen und entspannter Gesichtsmuskulatur aufgeklebt werden.
- Mit der schmalen Seite zur Nase aufkleben. Die Haut und das Augenpflaster dürfen dabei nicht gedehnt werden.
- Fixieren Sie das Augenpflaster mit leichtem Druck an der Außenseite des Pflasters.
Einfach zu entfernen:
- Unterstützen Sie die Haut rund um das Augenpflaster.
- Das Augenpflaster flach beginnend von der Nasenseite in Richtung Ohr entfernen.
Für Eltern: So können Sie Ihr Kind motivieren und unterstützen
Erfahren Sie mehr über die Okklusionstherapie und wie Sie Ihr Kind motivieren können, um den bestmöglichen Therapieerfolg zu erzielen.
Kinder nehmen die Emotionen ihrer Eltern sehr sensibel wahr. Um Ihrem Kind Sicherheit zu vermitteln und Ängste vor der Untersuchung zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie selbst ruhig und zuversichtlich auftreten. Wenn möglich, zeigen Sie sich positiv und motiviert – etwa mit der Aussicht, das schwächere Auge Ihres Kindes zu stärken. Erklären Sie Ihrem Kind altersgerecht, was bei der Untersuchung passieren wird. So helfen Sie ihm zu verstehen, dass es keinen Grund zur Angst gibt.
Zu Beginn der augenärztlichen Untersuchung erfolgt ein ausführliches Gespräch mit den Eltern und – je nach Alter – auch mit dem Kind. Dabei können folgende Fragen gestellt werden:
- Was sind die Symptome? Welche Beschwerden bestehen?
- Bestehen andere Erkrankungen, die mit den Augenbeschwerden in Zusammenhang stehen könnten?
- Nimmt das Kind irgendwelche Medikamente ein?
- Wurden altersgerechte Entwicklungsschritte erreicht?
- Erhält das Kind weitere Therapien (Ergotherapie, Physiotherapie, Sprachtherapie, etc.)?
- Gibt es bekannte Augenleiden in der Familie?
- Gab es Komplikationen während der Schwangerschaft oder bei der Geburt?
Im Anschluss führt eine Orthoptistin oder ein Augenarzt spezielle Tests durch, um die Sehfähigkeit und die Zusammenarbeit beider Augen zu beurteilen. Diese Untersuchungen helfen, Erkrankungen wie Strabismus (Schielen) oder Amblyopie (Schwachsichtigkeit) frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Zur vollständigen Untersuchung Ihres Kindes, werden Augentropfen verwendet, um die Pupillen zu erweitern und die inneren Augenmuskeln zu entspannen. Dies ermöglicht es dem Arzt, Sehprobleme wie Schielen (Strabismus) oder Schwachsichtigkeit (Amblyopie) zuverlässig zu erkennen.
Die Tropfen brauchen etwa 30 Minuten, um zu wirken. Denken Sie daran, Spielzeug, Bücher oder andere Beschäftigungen für Ihr Kind mitzubringen, um die Wartezeit angenehm zu gestalten.
Insgesamt können das Gespräch, die Untersuchung, die Anwendung der Augentropfen und die Wartezeit dazwischen bis zu eineinhalb Stunden oder mehr in Anspruch nehmen. Für das Wohlbefinden Ihres Kindes ist es wichtig, dass Sie geduldig, ruhig und entspannt bleiben. Stellen Sie sicher, dass Sie Dinge mitbringen, die Ihr Kind beschäftigen und ablenken, wenn nichts anderes passiert.
Die Okklusionstherapie ist eine bewährte Behandlungsmethode bei Sehschwächen wie Strabismus und Amblyopie. Dabei wird das gesunde Auge mit einem Augenpflaster abgeklebt damit dass schwächere Auge gezielt trainiert wird.
Ungefähr fünf Prozent der Kinder entwickeln Strabismus. Das ist kein Grund zur Sorge, denn durch eine frühzeitige Untersuchung und konsequente Durchführung der Okklusionstherapie lässt sich die Sehschwäche meist gut behandeln. Strabismus ist eine Sehschwäche bei der das eine Auge schwächer sieht als das andere. Ihr Kind benötigt möglicherweise auch eine Brille als Teil der Behandlung. Amblyopie kann durch Strabismus verursacht werden, aber auch unabhängig davon auftreten. Ein Grund hierfür kann sein, dass das Gehirn ein Auge bevorzugt und somit das andere vernachlässigt. Obwohl beide Augen organisch gesund sind. Bei Amblyopie kann eine Okklusionstherapie bereits alleine ausreichen, um die Sehschwäche zu korrigieren.
Wie lange Ihr Kind das Pflaster jeden Tag tragen muss und wie lange die Behandlung dauert, wird von Ihrem Arzt und Orthoptisten bestimmt. Der Erfolg der Therapie hängt von der konsequenten Umsetzung ab.
Generell sollten Kinder in den ersten Lebensjahren das Pflaster jedoch nur einen Teil ihrer Wachstunden tragen, damit das schwächere Auge täglich gezielt genutzt wird. en, die dem Alter des Kindes entspricht. Zum Beispiel sollte ein 3-jähriges. Eine Faustregel lautet: Alter des Kindes in Jahren = Anzahl der Tragestunden des Augenpflasters pro Tag. Zum Beispiel trägt ein dreijähriges Kind das Pflaster jeden Tag drei Stunden. Ältere Kunden benötigen entsprechend längere Okklusionszeiten.
Sie als Eltern spielen eine entscheidende Rolle für den Therapieerfolg. Achten Sie darauf, dass ihr Kind das Pflaster jeden Tag für die richtige Dauer trägt.
In der Regel wird einige Wochen nach Beginn der Therapie eine signifikante Verbesserung der Sehfähigkeit beobachtet. Eine vollständige Verbesserung kann jedoch länger dauern.
Die Früherkennung von Strabismus ist essenziell: Lassen Sie die Augen Ihres Kindes so früh wie möglich untersuchen. Je früher die Therapie beginnt, desto besser sind die Erfolgsaussichten.
Sie können Ihr Kind aktiv unterstützen und motivieren, damit es die Therapie akzeptiert und konsequent durchführt:
- Erklären Sie Ihrem Kind, dass die Behandlung schmerzfrei und sicher ist
- Bleiben Sie positiv, sowohl bei den Arztbesuchen als auch im Umgang mit den Augenpflastern
- Lassen Sie Ihr Kind die Augenpflaster selbst auswählen und bestätigen Sie es in der Auswahl
- Seien Sie geduldig, wenn Sie ein neues Augenpflaster aufgeklebt haben: Das geschwächte Auge muss sich erst an die neue Sehsituation gewöhnen
- Fördern Sie die Aktivitäten im Nahbereich wie z. B. Basteln, Lesen, Ausmalen etc.
- Feiern Sie Erfolge: Kleine Belohnungen, wenn das Kind das Augenpflaster wie vereinbart getragen hat oder bei erreichten Wochen- und Monatszielen.
Aktivitäten für den Nahbereich sind Tätigkeiten, die in unmittelbarer Nähe Ihres Kindes stattfinden. Dabei wird das schwächere Auge trainiert und das Sehvermögen somit verbessert. Passen Sie die Aktivitäten altersgerecht an, damit Ihr Kind Spaß daran hat.
Ideen für Aktivitäten im Nahbereich
- Brettspiele mit Ihnen und Freunden zu spielen, bei denen Ihr Kind Spielmaterialien handhaben muss
- Puzzel zu lösen
- Zeichnen, Malen und Basteln
- Altersgerechte Rätsel zu lösen, die Wörter, Zahlen oder Bilder beinhalten
- Bücher laut vorlesen
Die Aktivitäten im Nahbereich sollten ohne elektronische Geräte durchgeführt werden.
Frequently asked questions (FAQs)
Nein, 3M™ Opticlude™ sind Augenpflaster latexfrei. Weder das Produkt selbst noch die Verpackung enthalten Latex.
Erklären Sie dem Kind behutsam, dass das schwache Auge viel Übung braucht, um klar zu sehen. Daher muss das gesunde Auge ruhen, damit das schwächere Auge gestärkt wird. Die bunten Motive motivieren die Kinder und erhöhen deren Akzeptanz. Darüber hinaus gibt es verschiedene Aktivitäten, die Kinder machen können, um das schwächere Auge zu stärken. Nahbereichsaktivitäten wie Bilderrätsel, Labyrinthe und Ausmalbilder, die das Kind dazu bringen, genau hinzusehen und auf Details zu achten, helfen dabei, das Auge zu stärken.
3M™ Opticlude™ Silicone Okklusionspflaster bestehen aus einem mikroporösen, atmungsaktiven Material und einer sehr weichen Kompresse. Der weiche Silikonkleber, der das Pflaster auf der empfindlichen Haut des Kindes haftet, sorgt auch dafür, dass der Verband schmerzfrei und rückstandslos entfernt werden kann.
Wie alle Ausmalbilder sind 3M™ Opticlude™ Silicone Augenpflaster für den einmaligen Gebrauch bestimmt und müssen nach der Tragezeit entsorgt werden. Dank der Silikontechnologie können die Pflaster jedoch während der Anwendung leicht neu positioniert werden.
Für eine optimale Haftung sollte die Haut um das Auge sauber und trocken sein. Entfernen Sie die Schutzfolie vom Augenpflaster. Lassen Sie das Kind beide Augen sanft schließen und die Gesichtsmuskeln entspannen, damit keine Falten um das Auge entstehen. Bringen Sie das Augenpflaster mit der schmalen Seite zur Nase hin an. Dehnen Sie beim Anbringen weder das Augenpflaster noch die Haut. Stellen Sie eine gute Haftung entlang der Ränder sicher, indem Sie leichten Druck mit den Fingerspitzen ausüben.
Dank des innovativen Silikonklebers der 3M™ Opticlude™ Silicone Augenpflaster ist das Entfernen des Pflasters in der Regel einfach und mühelos. Fassen Sie das Augenpflaster an der Seite der Nase des Kindes und ziehen Sie es vorsichtig in Richtung Ohr, während Sie die Haut um das Auge mit der anderen Hand stützen.
Der Arzt gibt an, wie lange ein Kind die 3M™ Opticlude™ Augenpflaster tragen muss und wie oft sie während der Behandlung gewechselt werden sollten. Dies hängt von der spezifischen Erkrankung und ihrem klinischen Verlauf ab.
Es gibt nur sehr wenige bekannte Fälle von allergischen Reaktionen beim Tragen der 3M™ Opticlude™ Augenpflaster. Wenn sich die Haut während der Tragezeit des Augenpflasters rötet, wenden Sie sich an Ihren Orthoptisten oder Augenarzt.
Verwenden Sie Cavilon Reizfreier Hautschutz 1 ml Applikator, um die Haut vor dem Klebstoff des Augenpflasters zu schützen. Dadurch wird ein Schutzfilm zwischen Haut und Klebstoff gebildet. Reinigen und trocknen Sie die Haut rund um das Auge. Tragen Sie den Hautschutzfilm auf und lassen ihn abtrocknen. Danach können Sie wie gewohnt das Augenpflaster aufbringen. Dies trifft nicht auf die Augenpflaster mit Silikonklebstoff zu.
Nein, leider nicht. In der Tat erfordert eine Aktivität im Nahbereich Konzentration und den Einsatz der Augen, um Details zu erkennen und mit dem in der Nähe befindlichen zu interagieren: Malen, Basteln, Puzzeln und andere Aktivitäten dieser Art. Den Zugang zu Ausmalbildern und Bilderrätseln erhalten Sie nach Ihrer Bestellung oder bei Ihrem Orthoptisten.